Herzlich willkommen bei der Universitätsallianz (UA) 11+ /
German University Alliance (UA) 11+

Die UA11+ ist ein Verbund von 16 mittelgroßen, forschungs- und transferstarken Universitäten in Deutschland, die sich durch eine besondere Rolle in ihrem regionalen Umfeld auszeichnen.

Mitgliedsuniversitäten

16

Studierende

239.220

Mitgliedsuniversitäten

16

Studierende

11.600

Aktuelles aus der UA11+

Local Excellence, European Impact

9. Oktober 2026
Local Excellence, European Impact

As Europe navigates an increasingly complex geopolitical, technological, and economic environment, universities have become essential actors in strengthening Europe’s competitiveness, resilience, and capacity for innovation. Regional universities, in particular, play a vital role in connecting academic excellence with societal impact, fostering talent, advancing research, and driving sustainable economic development.

Stellungnahme zu den Kürzungen des BMZ bei DAAD- Hochschulkooperationen

24. Juni 2026
Stellungnahme zu den Kürzungen des BMZ bei DAAD- Hochschulkooperationen

Die Universitätsallianz (UA) 11+ blickt mit Sorge auf die Kürzungen des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) bei Programmen der internationalen Hochschulkooperation. Die vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) und BMZ geförderten Programme sind ein unverzichtbarer Bestandteil internationaler Hochschulzusammenarbeit.

JUMP2 nimmt Fahrt auf!

4. Juni 2026
JUMP2 nimmt Fahrt auf!

Die Universitäten der UA11+ haben mit „JUMP2 – Auf dem Sprung zur Professur“ ein hochschulübergreifendes Angebot für ihre Nachwuchsgruppenleiter*innen, Juniorprofessor*innen und Tenure-Track-Professor*innen aufgebaut. Mit Future Leader Mentoring, Vernetzungsformaten und praxisnahen Workshops schließt JUMP2 eine wichtige Lücke in der Karriereförderung zwischen später Postdocphase und Berufung auf eine Lebenszeitprofessur. Im Mai 2026 wurde der zweite JUMP2 Newsletter veröffentlicht.

Die UA11+ steht für Universitäten, die exzellente Forschung mit regionaler Verantwortung verbinden. Sie sind Impulsgeberinnen für Innovation, wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung und bringen wissenschaftliche Expertise dorthin, wo sie Wirkung entfalten kann. Ihre Stärke liegt in der Verbindung von internationaler Forschungsqualität, enger Vernetzung mit regionalen Partnern und einem klaren Blick auf die Herausforderungen vor Ort – regional verwurzelt, international vernetzt und mit Wirkung über die Region hinaus.

Forschung & Transfer

Studium & Lehre

Standorte

Mitgliedsuniversitäten

Memorandum of Understanding

zur Gründung der Universitätsallianz (UA) 11+ /
German University Alliance 11+

Der Universität der Zukunft kommt im Gesamtgefüge unserer Gesellschaft eine immer wichtiger werdende Position an den Schnittstellen Bildung und Arbeit sowie Forschung und Innovation zu. Durch eine deutlich komplexer gewordene Arbeitswelt in einer hochtechnisierten Gesellschaft und dadurch bedingt kürzer werdende Innovationszyklen gewinnen die folgenden Aufgaben gerade auch für eine Universität vermehrt an Bedeutung:
 
→ 1. die Nutzbarmachung von Grundlagenforschung,
→ 2. die Kooperation von anwendungsorientierter Forschung und Wirtschaft, und
→ 3. die Vernetzung von Studium und Arbeitswelt.
 
Um diesen Aufgaben auf Dauer gerecht werden zu können, muss universitäre Grundlagen- und Spitzenforschung noch interdisziplinärer werden. Darüber hinaus ist eine intensive (oft regional geprägte) Kooperation mit außeruniversitären Forschungs- und Wirtschaftspartnern sowie, wenn möglich, forschungsintensiven Bereichen in Fachhochschulen unerlässlich.
 
Eine Reihe von Universitäten engagiert sich bereits jetzt aufgrund ihrer Gründungsgeschichte und wegen der Anforderungen interdisziplinär geprägter Spitzenforschung in sehr erfolgreichen regionalen Allianzen (wie beispielsweise viele der BMBF Spitzencluster unterstreichen). Um die Präsenz und vor allem die gesellschaftliche und wirtschaftliche Bedeutung solcher von einer oder mehreren Universitäten geprägten universitären Allianz in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft zu verbessern, wollen die Mitglieder des zu gründenden Vereins ihre gemeinsamen Interessen noch stärker bündeln.
 


Vereinszweck

Zweck des Vereins ist die Wahrnehmung und Förderung der allgemeinen ideellen und strategischen Interessen der Mitglieder auf allen Gebieten der Bildung, der Wissenschaft, der Forschung sowie der Lehre. Der zu gründende Verein soll im Hinblick auf die spezifischen Interessen der Mitglieder insbesondere auf folgenden Feldern aktiv werden:

 
a) Interessenvertretung auf Bundes- und Länderebene sowie der Ebene der EU bei der Ausgestaltung von Förderprogrammen durch gezielte Kontaktpflege zu den entsprechenden Entscheidungstragenden sowie Unterstützer:innengruppen,
 
b) Mitarbeit in nationalen und internationalen Gremien, die an der Programmgestaltung von Maßnahmen zur Förderung von Wissenschaft, Forschung und Lehre beteiligt sind,
 
c) Verstärkung der nationalen und internationalen Sichtbarkeit durch gemeinsames Auftreten bzgl. der Bedeutung der beteiligten Universitäten für die regionale Wirtschaftsentwicklung in Zeiten der Globalisierung,
 
d) wechselseitiger Austausch der Erfahrungen im Rahmen regionaler Strukturbildung durch Best-Practices,
 
e) Abstimmung von inhaltlichen Schwerpunkten zwischen den einzelnen Regionen soweit dies der vorgefundenen Struktur zuträglich bzw. deren Weiterentwicklung förderlich ist,
 
f) wechselseitige Unterstützung in formalen und strategischen Fragen bei der Antragstellung im Rahmen von Förderprogrammen des Bundes und der Länder sowie der EU zur Stärkung regionaler Verbünde.
 

Voraussetzungen für die Mitgliedschaft einer Universität in der
Universitätsallianz sind die folgenden Kriterien:
 
a) Spitzenforschung in ausgewählten und zukunftsträchtigen Profilbereichen, erkennbar beispielsweise an der Sprecher:innenrolle in mehreren koordinierten Programmen der DFG, Exzellenzclustern und/oder maßgebliche Beteiligung an einem BMBF Spitzencluster oder geisteswissenschaftlichen Exzellenzeinrichtungen wie den Käte Hamburger Kollegs sowie die Beteiligung exzellenter Wissenschaftler:innen an diesen Programmen, ausgewiesen beispielsweise durch Leibniz Preisträger:innen, Geförderte im Rahmen des Koselleck Programms, Humboldt-Professuren oder ERC Advanced Grants,
 
b) Kooperationsabkommen mit mindestens einem außeruniversitären Forschungsinstitut und dessen lokaler Präsenz,
 
c) Kooperationsabkommen mit Partner:innen aus Wirtschaft und Gesellschaft,
 
d) wenn möglich, Kooperation mit einer in ausgesuchten forschungsintensiven Bereichen forschungsstarken Fachhochschule.
 
Diese Vereinbarung wird wirksam mit der Unterzeichnung durch alle Parteien. Alles Weitere wird durch die Satzung geregelt.